Während seiner Arbeit mit Robert Koch an dessen Tuberkulin entdeckte Spengler
die Bedeutung der Mischinfekte. 1895 übergab Robert Koch sein "Original
Tuberkulin" Carl Spengler zu umfangreichen bakteriologischen Forschungen aus denen dann die Spenglersane entstanden.
Der Test lässt sich leicht durchführen:
Im Blut
jedes Menschen sind als Folge von früheren Erkrankungen Antikörper gegen
die Erreger dieser durchgemachten Krankheiten vorhanden. Beim
Spenglersan Kolloid Blut-Test wird je ein Tropfen Blut des Patienten
mit jeweils einem Tropfen der sogenannten 8 Spenglersane, einem Gemisch von Bakterienantigenen, verrührt. Wenn nun im Blut des
Patienten erhöhte Antikörper gegen die zu testenden Bakterien vorhanden sind,
so kommt es zu einer deutlich sichtbaren Reaktion zwischen Patientenblut
und dem Spenglersan, das Antigene gegen
diese Bakterien enthält. Die Stärke der Reaktion lässt sich an Hand der Agglutination bestimmen!
Dies zeigt, dass der Patient
an diesen Bakterien erkrankt ist oder bereits einmal erkrankt war, bzw. das Immunsystem immer noch darauf mit Antikörperbildung reagiert. "Abgeheilte" Infekte verursachen keine starke Agglutination. Der Körper hat dann sog. Gedächtniszellen gebildet und reagiert erst bei erneutem Kontakt mit dem Virus/Bakterium mit einer Antikörperproduktion! Der Test zeigt also an, dass der Körper immer noch mit bestimmten Erregern beschäftigt ist!
Vor allem bei chronischen Erkrankungen und "unbekannten Krankheitsursachen" hilft der Test die Ursachen zu entschlüsseln. Auch lassen sich mit dem Test Störfelder im Körper oder im Kopf-Zahnbereich gut ermitteln.
Bei pos. Test werden die entsprechenden Kolloide dann auch zur Behandlung eingesetzt. Der Körper erhält so die Möglichkeit Immunreaktionen "abzuschließen" und Gedächtniszellen zu bilden. Das entlastet das gesamte Immunsystem.
Die Spenglersane haben sich auch in der Kinderheilkunde sehr gut bewährt, da die
Art der Applikation einfach und schmerzlos ist.
Hinweis:
Der
Spenglersan-Test ist keine herkömmliche
schulmedizinische Untersuchungsmethode, sowie die Spenglersan-Therapie
keine herkömmlich-schulmedizinische Therapie darstellt.